Das neue Smart-Cover mit Tastatur #167 //1000.Ideen

Vorhersage: das nächste Smartcover fürs iPad hat eine integrierte, hauchdünne, zusammenklappbare Tastatur.

Design Shopping Apps #128 //1000.Ideen

Was wissen wir über iPad Nutzer? Sie scheinen Geld für ein Produkt zu haben von denen viele sagen, dass man es eh nicht bräuchte.

Sie haben ein Gefühl für schickes Design.

Verbinden wir beides: das Display und die Haptik des iPad ermöglichen das Erleben von tollen Design-Produkten. Vor allem Architektur und Möbel lassen sich wunderbar über den Touchscreen entdecken, erleben und im besten Fall kaufen.

Nachdem ich den Ikea Katalog heruntergeladen hatte, fragte ich mich, ob man einen Katalog für Möbel noch hässlicher und unsexier auf das iPad bringen kann. Macht es doch einfach gut, nutzt den Screen und lasst den Nutzer tief in das Design einkaufen. Mir würde das Spaß machen.

Anregungen für die ZEIT App fürs iPad #65 – #74 //1000.Ideen

Seit einigen Tagen ist nun die neue ZEIT App auf dem iPad erhältlich. Die Darstellung der jeweils aktuellen ZEIT ist wirklich ganz toll.

Es gibt aber noch viel zu tun.

Da die Zeit meine Bewerbung als Produktentwickler ZEIT ONLINE leider abgelehnt hat, kommen hier zehn Ideen wie die ZEIT App noch erfolgreicher wird:

  1. Debatte zu ZEIT Artikeln – Auch bei der gedruckten ZEIT wird es Zeit die Artikel zu kommentieren. Dazu ist natürlich etwas Programmieraufwand nötig. Aber wieso sollte ich darauf verzichten, wenn ich es bei ZEIT ONLINE Artikeln auch kann?
  2. In-App-Kauf für Buchempfehlungen - eine kleine Nebeneinkunft für den ZEIT-Verlag. Im Feuilleton und in der Rubrike “Bücher machen Politik” werden jede Woche verschiedene Bücher empfohlen. Nur leider kann ich sie weder kaufen noch lesen. Es wird Zeit für Leseproben und – wenn möglich – den direkten Kauf im iBooks Store oder über eine Bestellung Amazon.
  3. Aktualisierende Artikel – Donnerstag ist Donnerstag. Und am Montag ist die ZEIT schon wieder etwas älter. Die digitale Technik macht es möglich Artikel aktuell zu halten. Das erfordert ein großes Investment im redaktionellen Bereich. Zumindest für die aktuellsten Artikel sollte ein kleines “Dieser Artikel wird bis zum 1. Oktober bei neuen Entwicklungen aktualisiert” Flag eingebunden werden. Euro-Krise, der arabische Frühling. So würde die ZEIT endlich im 21. Jahrhundert ankommen.
  4. Related ZEIT ONLINE Links – Hier wird das Potential noch gar nicht genutzt. Schon in der gedruckten Zeit werden Shortlinks (“mehr zur Eurokrise unter www.zeit.de/euro”) abgebildet. In der digitalisierten Print-Ausgabe fehlt das komplett. Ein ausgeklügeltes “Related Content” Prinzip verlinkt die neusten Artikel zum Thema bei ZEIT ONLINE.
  5. Kauf von Einzelartikeln - Kurzer Anreißer, der Artikel kostet 79 Cent.
  6. Kauf von Einzelressorts – Persönlich lese ich den Politik-, Wirtschafts- und Teile des Wissensteils. Ein Ressort sollte es für 0,99 Euro geben. Dann kann die Gesamtausgabe auch gerne fünf Euro kosten.
  7. Videoeinbindung - für ZEIT Online werden schon schöne Unpluggedvideos produziert. Die gehören auch auf die iPad App.
  8. Vorlesefunktion – für Premiumkunden ist das jetzt schon unter zeit.de/audio möglich. In der digitalisierten Print-Ausgabe leider nicht.
  9. ZEIT Magazin als Videoformat – das ZEIT Magazin sollte endlich ein TV Format werden. Mit Kolumnen, Reportagen und Denkstücken. Das wäre mal Qualitätsfernsehen.
  10. Inhaltsverzeichnis optimieren – ich finde es äußerst umständlich mit dem Inhaltsverzeichnis zu arbeiten. Ich fände eine thematische Sortierung, die mir als Alternative angeboten wird, deutlich moderner. Also: Alle Artikel zur Euro-Krise. Alle Artikel zum arabischen Frühling. Alle Artikel zum Untergang der FDP.
Ja, kein Problem. Hab ich gern gemacht!

iOS 4.2 – iPad: Locken des Displays / Kippen des Inhalts verhindern

Wer als eBook Reader bisher den Inhalt des iPads gerne feststellte (lockte), damit der Inhalt nicht beim Lesen im Liegen mitkippt, wird beim Aufspielen des Updates auf iOS 4.2 irritiert sein. Der Lok-Schalter ist plötzlich – wie beim iPhone – die Stumm-Taste.

Trotzdem kann der Nutzer ganz einfach den Bildschirminhalt vom Hin- und Herkippen abhalten.

1. Doppeltap auf die Home-Taste

2. Das Dock nach rechts Swipen

3. Die Taste ganz links ist fürs Feststellen des Bildschirminhalts zuständig

Apples schlummernde Revolution

“Apple TV ist ein Hobby”, so Tim Cook, COO von Apple. Aber Apple gibt den Leuten seit fast drei Jahren die perfekte Fernbedienung in die Hand um die nächste Revolution zu starten.

Hybrid-Fernseher, die auch online gehen können, sind in verschiedenen Formen ein Trend. Ob Widget-gesteuerte Lösungen, HBBTV oder HD Videotext. Das Internet soll auch auf das Gerät kommen vor dem die Deutschen im Schnitt immer noch die meiste Zeit verbringen. Die Vorteile sind klar: YouTube, RTLNow, die ARD Mediathek und viele mehr können so auf der großen Glotze von der Couch aus genossen werden.

Es gibt nur ein Problem: unterschiedliche Darstellungsformate und es wird ein neues Gerät benötigt. Dabei hat doch gerade halb Deutschland auf HD umgerüstet.

Google arbeitet laut dem Wall Street Journal an einer TV-Box, die jeden Fernseher online bringen soll. Mit Chrome OS oder Android stehen die passendenen Betriebssysteme schon bereit. Nur das Bedienelement ist nicht geklärt. Mit Tastatur auf der Couch sitzen? Das wäre nicht sonderlich komfortabel.

Apple ist deutlich weiter – und kaum einer merkt welche Revolution in Apple TV schlummert.

Schon jetzt bietet die kleine Box Apple TV unzählige On-Demand-Highlights über iTunes. Der Zugriff ist mit der kleinen Remote-Control von Apple schon relativ komfortabel. Weiterhin bleibt die gezielte Eingabe von Text und das freie Surfen im Netz verschlossen. Dafür hatte auch Apple noch keine komfortable Lösung.

Mit dem iPod Touch, dem iPhone und dem iPad hat Apple ganz nebenbei die perfekte Fernbedienungen für den Apple TV erschaffen. Und eine Armada an Medienkonzernen stellt mittlerweile Inhalte bereit, die auch auf einem großen Fernseher wirken würden: Videos, Livestreams, großflächige Bildershows. Was auf dem iPad funktioniert, wird auch problemlos auf einem großen und auch alten, kleineren Fernseher funktionieren. (Von Spielen mal ganz abgesehen)

Die Inhalte sind da, die Bedienungseinheit für ein apple-gewohntes Bedienungsgefühl ist da, das Gerät gibt es seit Jahren. Und der Vorteil: die Konsumenten können jeden Fernseher nutzen.

Apple braucht gar nicht so viel zu erklären. Sie müssen nur noch alle iPod-touch-, iPhone- und iPad-Nutzer in kurzen Spots erklären wie sie mit diesen Geräten ihre Fernseher aufpimpen. Die Weichen sind längst gestellt.

Nachtrag: Techcrunch stößt in eine ähnliche Richtung.

Desperate iPad-Verlage

Viele kritisieren die unkritische Berichterstattung verschiedener Verlagshäuser bezüglich des iPads. Ein Höhepunkt ist der aktuelle Text auf bild.de.

Axel-Springer-Vorstand Dr. Andreas Wiele findet viele schöne Worte:

“Wow, ist das dünn! Wow, ist der Bildschirm brillant!”

“Als ich es endlich in der Hand halte, merke ich: Es ist noch leichter
und schlanker als gedacht!”

“Navigieren, drehen, schieben, vergrößern mit den Fingern – alles geht
kinderleicht.”

Nun ist das sicherlich keine Überraschung. Schließlich hofft der Springer-Verlag auf neue Käufer seiner Apps für BILD, B.Z. und WELT. Jeder potentielle iPad-Käufer ist auch ein potentieller, neuer
BILD-Leser. Da verliert man lieber kein kritisches Wort.

Und auf dem großen Display machen die PDF-Dateien der BILD des kommenden Tages wahrscheinlich wirklich mehr Sinn.

Dieses Phänomen wird Apple weltweit begegnen. Die PR-Maschine wird also noch besser laufen als je zuvor.

Objektiver hab ich es bei N-JOY und NDR Info versucht.

Max Scheer (www.rutiso.net) twittert ganz gekonnt: “Sie wollen es zum VolksPad machen”