Live-Fernsehen ohne Langeweile #143 //1000.Ideen

Schaue gerade die zweite Battle-Show von The Voice. Unheimlich langweilig, bis auf die Performances. Diese ganzen uninteressanten Einspieler zwischen den Live-Performances sind sicherlich ein Abschalter für viele. Die Quoten werden morgen nicht so gut ausfallen wie bei den Blind Auditions.

Also brauchen wir eine Alternative. Und zwar zum Zeitpunkt von potentiell langweiligen Strecken.

Die Show läuft, dramaturgisch unterschiedliche Elemente wechseln sich ab. Sobald der Switch zu einem neuen Sendeelement kommt, wird mir über Split-Screen eine Alternative angeboten. Ich habe ja eh die Möglichkeit schnell zu RTL umzuschalten. Seid euch sicher: ich werde sie nutzen.

Am Beispiel von The Voice: Live-Performance endet. Entscheidung wer das Battle gewonnen hat. Jetzt kommt also wieder ein langweiliger Teil. Im Split-Screen wird mir aber angeboten die beiden Performances der beiden nächsten Kandidaten noch mal anzuschauen. Nehme ich diese Möglichkeit wahr, wandert das Hauptbild der Show in eine obere Ecke und der Countdown läuft runter bis zum nächsten Show-Element (dann der Liveperformance). Ich schalte also nicht zu RTL sondern bleibe in der The Voice Welt.

Sensationell.

Fünf Ideen für eine Harald Schmidt App #95 – #99 //1000.Ideen

Harald Schmidt ist bei Sat1 dem Untergang geweiht, wenn er nicht bald mindestens vier Mal die Woche kommt.

So wird das nichts mit der Relevanz und ich habe nun schon mehrfach angedeutet, dass die intelligente, junge Zielgruppe das Fernsehprogramm von Monat zu Monat mehr meiden wird. Sie werden Schmidt einfach nicht mehr finden. Sie schalten nicht mehr ein.

Keine Sorge, ich halte Apps nicht für das Heilmittel der TV Branche. Im Gegenteil: 95% der Fernsehinhalte brauchen wir nicht. Fernsehen kann sich aufs Event, auf die großen Showkämpfe, beschränken.

Ich glaube Schmidt sollte trotzdem seine Präsenz ausweiten. Er wäre der erste TV Moderator mit einer eigenen App in Deutschland.

Hier sind fünf sensationelle Ideen für eine Harald Schmidt App

  • Einschalt-Reminder: Jetzt die neue Show sehen. Wobei niemand Sat1 einschalten wird sondern einfach die App startet und dort die neue Show sieht.
  • Breaking News Gash (Mischung aus Gag und Flash): Während die Tagesschau die Rücktrittsmeldung von Westerwelle verbreitet, kommt von der Schmidt-App schon der erste Gag zum Thema. (Killerfeature!)
  • Mediathek: die beiden aktuellen Folgen gibt es kostenlos, die alten für 99 Cent pro Folge. Für einmalig 9,99 Euro gibt es Zugriff auf 1000. Klassiker-Clips – Instant Schmidt sozusagen.
  • Das Schmidt-Quiz: Wer hat’s gesagt – Harald oder Hitler? (das wäre der Renner)
  • 8888 – der Schmidtreporter: Uploadmöglichkeit für Bilder und Videos von Schmidt-Zuschauern, die Absurdes und Skurriles (Straßenschilder, Nutten mit Preisschild an der Jacke, Gruppenfotos mit asiatischen Touristen) – so kann Schmidt problemlos an schlechten Tagen 20 Minuten Show füllen.

Arab-Update im Ersten/bei Phoenix //1000.Ideen #62

Derzeit erleben wir in vielen Staaten der arabischen Welt die größten Umbrüche der letzten Jahrzehnte. Ich selbst kann mir kaum vorstellen, welche Auswirkungen das haben wir und wie sich die Welt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ändern wird. Kann ich mit meinen Kindern die Strände von Syrien bereisen und ihnen erzählen, dass vor wenigen Jahren noch ein Diktator geherrscht hat?

Vor allem Die Zeit berichtet ausführlich und, wie ich finde, sehr intensiv und gut über die Zeit, die als arabischer Frühling unsere Generation und unser Verständnis zwischen Ost und West prägen wird.

Auch Tagesschau und Phoenix gehen ihre Aufgabe als Chronisten und Berichterstatter ausgeprägt nach. Es wird in den nächsten Jahren unzählige Bücher und Dokumentationen über die Zeitrechnung nach 2011 geben.

Doch vor allem das Fernsehen kann noch mehr leisten.

Meine Idee: Ein wöchentliches, 30- bis 45-minütiges Update aus der arabischen Welt. Welche neuen Entwicklungen gibt es. Interessante Diskussionsgäste, Reaktionen aus dem Netz, Hintergründe, Analysen. Dazu: wie entwickeln sich die “gestürzten Länder”? Entwickeln sich Demokratien, wer gewinnt an Macht und wo tun sich neue Grabenkämpfe auf.

Das Bildmaterial ist stark. Die Geschichten sind es noch viel mehr. Zusammen mit CNN, BBC World und Al Jazeera könnte man ein Bild zeichnen, das intensiv, spannend und lehrreich ist. Und es gäbe eine Anlaufstelle um wirklich auf dem neusten Stand zu sein. Ich fände das toll.

Personalisierte Werbung bei Zattoo & radio.de //1000.Ideen #60

Das ist jetzt revolutionär, erfordert viel Programmieraufwand und wird die Werbebranche für Fernsehen und – noch viel wichtiger – Radio auf den Kopf stellen.

Das Prinzip ist simpel. Die Sender strahlen online nicht mehr ihre eigene Werbung sondern personalisierte Werbung aus. Das funktioniert zum Beispiel über die Drittplattformen Zattoo und radio.de. Ich beschränke mich hier auf diese beiden Plattformen, es funktioniert auch plattformunabhängig.

Die Idee ist ganz einfach. Die Sender haben in ihren Ablaufplänen feste Werbeblöcke mit festen Zeiten und Längen. Die sind fest im Sendeplan eingeplant. Über eine API bekommen Zattoo und radio.de Zugriff auf dieses Sendeelement der Sendeplanung.

Das Werbesystem der beiden Plattformen ist gefüllt mit Spots von Firmen, die Werbung schalten möchten. Klassifiziert nach Zielgruppe (Herkunft, Alter, Geschlecht, Bildungsstand). Die Herkunft lässt sich einfach über die IP des Nutzers erkennen. Alter und Geschlecht eventuell über Nutzerprofile (bei Zattoo kann man sich anmelden um das Angebot zu nutzen). Ansonsten deutet das Sendeumfeld auf die Zielgruppe hin.

Steuert die Sendeplanung nun ein Werbeelement an, suchen die Plattformen automatisch Spots für den Nutzer aus. Die genaue zeitliche Brücke wird mit Senderjingles ausgesteuert.

Das Ergebnis: lokalisierte und personalisierte Werbung im Live-Fernsehen und Radio.

Die Einnahmen werden zwischen Plattform und Sender geteilt. Das Prinzip kennen wir von Google AdSense.

Der App-Store für Apple TV //1000.Ideen #36

Diese Idee liegt so sehr auf der Hand. Ich wollte sie nur an einem Sonntag kurz posten, damit ich später sagen kann “das hab ich damals schon gewusst“.

Apple wird Apple TV mit Apps ausstatten. Apple TV, dieses kleine “Hobby” (Zitat Steve Jobs), diese kleine Box mit der man sensationell einfach Fernsehserien und Filme direkt via WLAN auf die Glotze streamen kann. Dazu einige wenige ausgewählte Inhalte (Major League Baseball, Flickr, YouTube) und über Airplay auf die Glotze gestreamte iPhone und iPad Inhalte.

Jetzt sollte Apple einfach einen App Store auf dem Apple TV entwickeln und somit das lineare Fernsehen töten. Das wäre ein absoluter Gewinn für unsere Wissensgesellschaft. NIE WIEDER ZAPPING. Ich lade mit dann die ARD Mediatheks Ap… Moment, die gibt es gar nicht. Sagen wir die BBC iPlayer App International Edition direkt auf meinen Apple TV und navigiere mit meinem iPhone oder iPad durch die App.

Noch besser: GAMES! Als Controller dienen iPad, iPhone oder iPod touch. Kommuniziert wird über WLAN. Multiplayer-Spiele sind kein Problem (“Bring dein iPod touch mit, wir zocken FIFA 13 auf der Glotze”). Die Möglichkeiten sind unbegrenzt (Safari für Apple TV, MS Office für Apple TV, Google Body für Apple TV, FaceTime für Apple TV). Der Geruch der Fernsehgerätenutzungs-Revolution liegt in der Luft. Freuen wir uns drauf – vor allem, dass wir RTL für immer von der Glotze verbannen dürfen. Nur Peter Kloeppel hol ich mir dann als Podcast auf meinen Apple TV.

2011 – der Anfang vom Ende des linearen Fernsehens?

1998 war der Anfang vom Ende der Musikindustrie. Napster ging online. Die Art wie wir heute Musik konsumieren, ist in keiner Weise mit der aus den 90ern zu vergleichen. 2000 markiert den Anfang vom Ende der Zeitungen. Google startete sein Werbeprogramm AdWords. Noch nie konnten Marketingabteilungen ihre Kunden so zielgerichtet erreichen. Schon zwei Jahre später meldete der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger:

In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres (Januar bis Mai) sind die Anzeigenumfänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent (Ostdeutschland minus 17 Prozent) zurückgegangen, wie BDZV-Geschäftsführer Jörg Laskowski ausführte. Neben den Stellenanzeigen (minus 43 Prozent) waren besonders betroffen: Immobilien (minus 15 Prozent, überregionale Anzeigen (minus 11 Prozent), Kfz-Anzeigen (minus 9 Prozent).

Der Verband ging davon aus, dass es vor allem durch die damalige Konjunkturdelle zu diesen Einbrüchen kam. Erholen sollten sich viele Print-Konzerne, vor allem in den USA, seitdem nicht wieder.

Mittlerweile nahm die technische Evolution in Geschwindigkeit und Masse zu. Das Internet ist überall und jederzeit verfügbar, in Ballungsräumen schon jetzt mit einer immensen Geschwindigkeit auf mobilen Endgeräten. Das Format “Zeitung” kann nicht mehr mithalten. Weder in Umfang, Schnelligkeit oder Tiefe noch Aufbereitung der Informationen.

Ein Ende ist nicht absehbar – weder in der Entwicklung von neuen Rezeptionsformen, noch in einer zeitlichen Variable. Die technische Evolution schreitet voran. Mit Tablet-Computern und hochleistungsfähigen Smartphones wird auch der letzte Nicht-Nutzer zu einer aktuellen, videolastigen Zeitungsalternative geführt.

Wird nun 2011 der Anfang vom Ende des klassischen Fernsehens sein? Und ist irgendjemand darauf vorbereitet?

Es geht in diesem Beitrag nicht um das Sterben klassischer Medienfirmen. Schließlich ist der Springer-Verlag heute eine der profitabelsten Medienfirmen in Europa, trotz Zeitungs- und Zeitschriftenkrise. Es geht um einen Rundumblick: wo stehen wir technisch? Was wollen die Nutzer und wie lassen sie sich in Zukunft unterhalten und informieren. Medienfirmen werden nicht aussterben, aber sie müssen sich auf neue Umgebungen und Gewohnheiten einstellen. Und sich fragen wie sehr sie diese neue Umgebung mitbestimmen können.

Kurze Rückblende. Es gibt selten Momente in denen ich es bereue nicht auf Veranstaltungen zu sein, in denen sich Medienmacher die Köpfe rot diskutieren ohne wirklich irgendeine konstruktive Unterhaltung zu führen. Allerdings wäre ich gerne auf den Münchner Medientagen 2010 gewesen, als eine Runde zusammensaß, die – hätte man die Stundenlöhne zusammengerechnet – sicherlich eine kleine Lokalzeitung eine Woche lang hätte finanzieren können.

Während der scheinheiligen Qualitätsdebatte rund um das deutsche Fernsehen, fiel tatsächlich die Erkenntnis: “..und das wird alles noch viel schlimmer, wenn der ganze Schmutz aus dem Internet plötzlich auf einem Fernseher abrufbar wird.”

Vor Ort hätte ich gerne laut gelacht und festgestellt, dass ich noch nie einen so teuren Dornröschenschlaf gesehen habe. Es war erschreckend, wie fern ab von der Realität die lenkenden Medienmenschen Deutschlands schienen, denn niemand widersprach dieser absurden Feststellung.

Das Fernsehen selbst tummelt sich im Internet und funktioniert auf einem handelsüblichen Laptop scheinbar schon sehr gut parallel zu selbigem. Ein Umstand, der auf einem normalen TV-Gerät für viele Fernsehschaffende scheinbar undenkbar ist.

Die Technik – der digitale Geschwindigkeitszuwachs

Im Jahr 2000, als Napster seine Hochphase hatte, dauerte es im Schnitt zehn bis 20 Minuten bis ein Song komplett aus dem Netz heruntergeladen war. Heute ziehen wir uns ganze Kinofilme in weniger als einer halben Stunde auf den Rechner.

Schon jetzt ist die vierte Geschwindigkeitsstufe der mobilen Datennetze erprobt und einsatzbereit. Die Investitionen der Telekommunikationskonzerne werden nicht lange auf sich warten lassen.

Nur noch in wenigen Gegenden Deutschlands ist keine volle DSL-Geschwindigkeit abrufbar. Es ist eine Frage der Zeit bis die letzten Lücken geschlossen sind. Dann bekommt jeder die Möglichkeit Filme, Fernsehserien und digitale Angebote, wie T-Entertain der Telekom (HD über die Telefonleitung inklusive Pause-Taste fürs Live-Fernsehen), abzurufen.

Ein Vergleich mit der Musikindustrie: In rasantem Tempo – stand einmal flächendeckend die Technik zur Verfügung – saugten sich Menschen mangels komfortablen, legalem Angebot, ihre Lieblingsmusik auf den PC. Dank MP3-Player konnte man einfacher denn je eine scheinbar unendlich große Masse an Musik bei sich tragen.

Während in Deutschland die Zahlen der illegalen Musikdownloads seit den harten Kämpfen der Musikindustrie – unter anderem getrieben von der Firma promedia in Hamburg – zurückgehen, sieht es in Großbritannien weiter düster aus. Laut der britischen Musikindustrie stehen 370 Millionen legale Musikdownloads immer noch 1,2 Milliarden illegale Downloads gegenüber. Diese Zahlen sind nicht so einfach zu vergleichen, da nicht jeder illegale Download auch gleichzeitig ein legaler gewesen wäre, würde das illegale Angebot nicht zur Verfügung stehen.

Die Nutzer – die Sucht nach Video

Jede verfügbare Studie und auch die steigenden Zugriffszahlen von großen Videoportalen wie YouTube zeigen einen unumkehrbaren Trend: Videos werden langfristig zum meistgefragten Content im Netz.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der jüngsten ARD/ZDF-Onlinestudie habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst. Die Trendkurve geht stark nach oben. Sehr junge Internetanwender suchen mittlerweile häufig über YouTube nach Inhalten, statt zu googlen. Die YouTube Suche hat mehr Zugriffe als Yahoo.

Die Anbieter – veränderte Rollenverteilung

Der Springer-Verlag handelt seit Jahren sehr intelligent. Vielleicht hatten sie zwischendurch auch die Überlegung ins Zugangsgeschäft einzusteigen. Alice stand zum Beispiel mehrmals zum Verkauf. Sie hätten es vielleicht leichter gehabt, als mit der Post oder der ProSiebenSat.1 Mediengruppe, deren Kauf am Kartellamt scheiterte. Alice hat den Italienern zuletzt 900 Mio. Euro gekostet, der Konzernüberschuss Axel Springer AG Q3/2010: 257,6 Mio. Euro – kein Ding der Unmöglichkeit also.

Wer kontrolliert seit geraumer Zeit den Weg des Contents zum Endnutzer? Alice, Vodafone, Kabel Deutschland und die Telekom mit ihren Triple-Play-Angeboten: Fernsehen, Internet, Telefon aus einer Hand.

Das ist insofern wichtig, als dass die Fernsehsender in Zukunft auch von diesen Firmen abhängig sein werden. Denn die Zugangsanbieter haben einen dicken Player in Sachen Unterhaltung mit im Gepäck und bestimmen wer welchen Platz im Hauptmenü der Settop-Boxen bekommt.

Das Internet wird auf dem heimischen Fernsehgerät in wenigen Jahren ganz natürlich aufrufbar sein. Die Nutzer kennen sich in dieser Welt aus, sie lernen gerade mit Apps umzugehen und was es heißt ein Video zeitsouverän und mit Pausentaste zu schauen, ist seit 2005 – der Geburtsstunde von YouTube – allen klar.

2005 war meiner Meinung nach das Jahr, in dem das Ende des klassischen Videokonsums seinen Anfang fand. YouTube wurde von drei Freunden ins Netz gestellt. Mittlerweile werden täglich weltweit über eine Milliarde Videos abgerufen.

Es ist naiv zu glauben, dass YouTube immer nur eine Entertainment-Rolle mit lustigen, kurzen Clips von singenden Katzen und tanzenden Kindern spielen wird.

Es wäre ein leichtes für YouTube, die über ihre Mutterfirma Google mit massig Kapital ausgestattet sind, zu sagen: liebe Produktionsfirma von “Two And A Half Men” wir zahlen euch das Doppelte und bekommen die nächste Staffel exklusiv für YouTube auf Google TV. Über google.com und youtube.com könnte Google eine Werbeaktion starten, die nahezu jeden Amerikaner erreicht und dann wären die Karten gänzlich neu gemischt und die Fernsehsender müssten sich erst einmal in ihrer neuen Welt zurechtfinden.

Bei Bedarf werden Google, die Telekom oder andere plötzlich zu Content Produzenten. Die großen Fernsehsender haben sich aus diesem Bereich zu einem großen Teil zurückgezogen. Kaum einer der großen Fernsehsender produziert im Bereich der Unterhaltung noch etwas selbst. E bleiben Live-Show-Events und informative Formate, wie Nachrichten und Dokumentationen – selbst letztere werden auch bei den öffentlich-rechtlichen häufig extern produziert.

Fernsehen via Internet – missglückte Versuche und Einflussnahme

Einen ersten massiven Versuch den Fernsehmarkt komplett aus den Angeln zu hebeln, haben die großen Medienkonzerne 2010 noch abwenden können. Nach dem Start von Google TV sperrten die Medienkonzerne, vollkommen unbeobachtet von den Kartellwächtern, den Zugang zu ihren On Demand Angeboten und machten das Google Produkt vollkommen unattraktiv. Amerikas beliebteste On Demand Plattform für TV-Angebote, Hulu, war über Google TV nicht abrufbar. Genauso wie die Mediatheken weiterer großer Fernsehsender.

Offensichtlich befürchteten die großen Medienkonzerne, dass ihnen das gleiche Schicksal wie den Verlagen droht. Sie stellen Google “kostenlos” ihre Inhalte “zur Verfügung” und Google kassiert für die Werbung – eine weiterhin sehr eigenwillige Interpretation der Situation. So leicht wollte man es dem Internetgiganten nicht machen. Nicht beim ersten Versuch.

Die Fernsehsender haben ihre eigene Vorstellung vom Internet auf dem Fernseher. In Form von Standards, die verhindern sollen, dass die größte Werbefläche in heimischen Wohnzimmern plötzlich an andere geht. Irritierenderweise haben Fernsehsender eine eigenwillige Rolle im kommerziellen und rentablen Unterhaltungsbereich eingenommen. Sie sind der Filter zwischen Produktionsfirmen, die die Inhalte herstellen und dem Konsumenten.

Sie erreichen über die Verträge mit den Landesrundfunkanstalten Millionen von Menschen und kontrollieren auf diesem Wege nicht nur in einem gewissen Maß die Politik, sondern auch die Kosten, die Produktionsfirmen für ihre Produkte aufrufen können. Schließlich zahlt der Endkonsument nicht selbst, sondern ein Fernsehsender als Mittelsmann, der bisher nicht fürchten muss, dass die Produkte anderweitig abrufbar sind und der Endkonsumt sich somit vom klassischen Weg der Konsumierung abwendet – wie es der Musikindustrie plötzlich passiert ist.

Die hatten das Geschäft zum Endkonsumenten nie unter Kontrolle. Sie besaßen keine CD-Läden, sie mussten sich nie Gedanken machen auf welchem Weg ihre Musik den Konsumenten erreicht. Sie kümmerten sich um Talente und deren Vermarktung. Plötzlich gab es Napster und es wurde für den Konsumenten deutlich einfacher. Die Plattenfirmen erwachten aus ihrem zugedröhnten Dornröschenschlaf und fanden sich in einer neuen Welt wieder. Das Produkt erreichte immer noch den Kunden, jetzt über andere Kanäle, ohne, dass irgendwo Geld zurück an die Contentproduzenten floss.

Den Fernsehanstalten kann das so schnell nicht passieren. Sie schließen ihre Verträge direkt mit der Politik, aber der Markt wird diffuser. Nicht nur immer größere Digitalangebote über Satellit, Kabel und Internetleitungen machen den Markt schwer kontrollierbar. Hinzu kommen unabhängige Mediatheken und Abrufplattformen, die bisher nicht auf dem klassischen TV-Gerät abrufbar sind.

Auf dem Laptop, auf dem sich das klassische Fernsehen direkt mit dem Internet seinen Platz erkämpfen muss, sieht die Lage schon anders aus. Laut ARD/ZDF Onlinestudie 2010 schauen 58 Prozent der Onliner Bewegtbild auf Videoportalen. Dagegen stehen nur 15 Prozent, die live am Laptop Fernsehen schauen. Dieser Wert ist um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken.

2011 – die Regeln ändern sich

Um das zu verhindern haben sich zum Beispiel die deutschen Fernsehschaffenden auf das Format HbbTV geeinigt. Der Red Button, der seit Jahren digitale Zusatzangebote in Großbritannien zur Verfügung stellt, soll nun endlich nach Deutschland kommen. Und das obwohl der Red Button schon wieder vom iPlayer der BBC, der nicht nur über TV Geräte sondern vor allem auch über Spielekonsolen, wie die Nintendo Wii und Playstation 3 von Sony, abrufbar ist, zurückgedrängt wird.

Wer sich mit HbbTV auseinandersetzt, bekommt schnell das Gefühl, dass hier jemand das Internet kastriert. Videotext 2.0, Zugang zu den sendereigenen Mediatheken, interaktive Werbung, dazu ausgewählte Webangebote. Noch deutlich geschlossener als Apples iPhone. HbbTV ist ein Gegenentwurf zu Google TV, kontrolliert von den Fernsehanstalten. Die große Fläche wird freigehalten für Werbung, die die eigene Sales-Abteilung verkauft.

Ohne Glaskugel oder andere Tricks lässt sich vorraussehen, dass Google einen zweiten Anlauf mit seiner Fernsehplattform nehmen wird. Spannend wird ebenfalls ein Blick auf die anderen Player, die sich in diesen Markt reinbewegen werden.

Seit Jahren erkämpft sich Apple Stück für Stück einen kleinen Platz in den Wohnzimmern mit der Mini-Settop-Box “Apple TV”. Seit dem letzten Update und der Reduktion auf eine reine Streamingeinheit für iTunes Inhalte ist das Gerät auch noch ein kleiner Erfolg. Zumindest ist es mittlerweile mehr als ein Hobby, als das es Steve Jobs bisher immer bezeichnet hat.

Eine Fortführung der Apps-Technologie auf Apple TV erscheint nur logisch und für dieses Jahr überfällig. Das würde auch den Fernsehsendern eine Möglichkeit geben ihre Inhalte via App auf den Fernseher zu streamen. Die Frage ist, wie oft die Leute dann noch zurück zum normalen, linearen Fernsehprogramm schalten werden. Zusammen mit dem iPhone, iPod touch und iPad hat Apple den Leuten über die letzten Jahre auch noch eine Fernbedienung in die Hand gegeben, die es so in den Wohnzimmern auch noch nicht gab. Dazu hatte ich mal etwas im März letzten Jahres geschrieben.

Die Frage, die wir jetzt schon beantworten können ist folgende: Lässt sich eine Evolution aufhalten? Nein. Denn sie kommt von unten und breitet sich über eine große Masse von Menschen aus. Sie bildet einen großen Fluss, der sich im Fall des Netzes seit dem Ende der 90er langsam einen Weg durch unseren Medienkonsum sucht.

Am Ende wird auch hier nicht bestehende Marktmacht entscheiden. Zuletzt musste das Microsoft spüren, als die Firma einen zeitgemäßen Sprung aufs Handy verpasste oder Nokia als sie den Weg zum Smartphone scheinbar vollkommen verschlafen haben und sich von Anbietern wie Google und Apple, die zuvor reichlich wenig mit mobilen Telefonapparaten zu tun hatten, abhängen ließen.

Am Ende entscheidet der Nutzer und das beste Angebot. Der Übergang wird schleichend stattfinden, die großen Player positionieren sich und geben ihr Bestes die gemachten Fehler von Musikindustrie und Zeitungsverlagen zu vermeiden. Am Ende entscheidet der Nutzer und das beste Angebot. So funktioniert jeder freie Markt. Wer die Linien logisch weiterdenkt, kann sich darauf einstellen, Zeit ist noch. Für uns Nutzer wird es eine neue, schöne Videowelt.

Von der Gefahr den Gates zu machen – zu den Medientagen 2010

Bill Gates ist ein unglaublich reicher Mann. Er hat mit dem Betriebssystem Windows und seiner Firma Microsoft die Welt in den 90ern massiv revolutioniert.

Nur dann hat er, aus für mich absolut unerklärlichen Gründen, das Internet für nicht zukunftsfähig erklärt. Vielleicht hat ihn irritiert, dass Steve Jobs iMacs herstellen ließ. Das “i” stand einmal für “Internet” und bisher hatte noch nichts so richtig funktioniert, was Steve Jobs gestartet hat. Zumindest nicht kommerziell im Vergleich zu den Erfolgen von Microsoft.

Folge: der Internet Explorer brauchte Jahre, um doch noch Marktführer zu werden, nur um jetzt wieder an Bedeutung zu verlieren (gerade im privaten Bereich), Angebote wie MSN, Windows LIVE und BING mussten und müssen sich ihren Platz erkämpfen. Es hat lange gedauert, bis eine klare Strategie im Onlineangebot von Microsoft erkennbar war. Jetzt versucht der Laden auch auf dem Smartphonemarkt zu retten, was noch zu retten ist. Ein paar Marktanteile zwischen iOS, Android und Blackberry soll sich Windows Phone 7 sichern.

Bisher konnte Microsoft mit viel Geld seine Produkte zumindest mit viel Macht in den Markt drücken – auch nachträglich. Beim Internet Explorer hat das geklappt und auch BING ist der erfolgreichste webbezogene Launch seit langer Zeit.

Eine gewisse Arroganz sorgte dafür, dass Microsoft nach der Jahrtausendwende davon ausging, dass alles was mit und auf einem PC passiert, aus Redmond (dem Sitz der Zentrale in den USA) gesteuert werden kann. Und solange sollte auch die Marktführerschaft auf allen Bereichen, die irgendwas mit einem Computer im Privatbereich zu tun haben, bestehen bleiben.

Hart musste Microsoft spüren, dass am Ende nicht die Logik des Marktes oder bestehende Macht über die Zukunft entscheidet, sondern der Nutzer.

Daraus kann jeder wirklich viel lernen. Wir können da auch einen kurzen Blick zu Steve Jobs wagen. Er geht gänzlich und einzig vom Nutzer aus. Viele sagen er führe den Laden wie ein Diktator und setzt seinen Willen durch. Ich glaube das nicht. Apple überlegt sich ganz genau: Wollen das die Leute? Und wenn ja, funktioniert es auch so, dass es jeder versteht?

Wer den aktuellen “Bill Gates”‘ der Medienbranche in München zuhört, möchte meinen, dass sie auch gerne mit aller Macht die bestehenden Konstruktionen so belassen wollen, wie sie sind. Sie haben Angst vor dem Internet auf dem Fernseher – gleichzeitig haben sie kein Problem mit dem Fernsehen auf internetfähigen Laptops. Sie befürchten die Vermischung von Rundfunk und Wildfunk, sie sehen immer noch einen Unterschied zwischen einem großen 27″ Monitor mit einem Kabel zur Internetdose und einem Fernseher, der an einem anderem Stecker hängt.

Und es ist besonders irritierend, dass in der “Elefantenrunde” zum Auftakt der Medientage noch einmal innerhalb der kurzen Qualitätsdebatte (schlimmes, schlimmes RTL) darauf hingewiesen wird, dass das was mit dem Internet auf den Fernseher kommt, noch alles viel schlimmer und widerwärtiger wäre als alles was wir bisher sehen. Als gäbe es das Internet bisher nur in dunklen Hinterräumen von irgendwelchen Kneipen und dort sei immer noch nicht geregelt, was gezeigt werden darf und was nicht.

Da fragt man sich schon, wie realitätsfern diese Menschen sind und ob sie mitbekommen was gerade passiert. Viel schlimmer noch: Verfallen sie auch dem Glauben, dass sie als reine Contentlieferanten die technischen Verbreitungswege steuern könnten? Das war noch nie so und wird auch in Zukunft nicht sein. Wie sich Medienfirmen darauf einstellen mussten, dass es nach dem Buchdruck irgendwann Radio und später irgendwann das Fernsehen gab, kann jetzt nicht gefordert werden: Entwicklung stopp, uns geht das alles ein wenig zu sehr kreuz und quer.

Was gerade passiert ist längst keine Revolution mehr. Es ist pure Evolution. Es gibt keinen Knall, wie bei der Internetblase, es gibt auch keine Pressemitteilung vom “Internet” in der steht, dass jetzt alles anders läuft und es werden erst recht keine roten Knöpfe gedrückt. Es kommen einfach noch mal neuere Fernseher von Sony und Co., es kommen noch leistungsstärkere Handys und Tablets von Apple und Co. und Google wird auch nicht aufhören das Internet zu sortieren und auszulesen nur weil es sich ein paar Medienschaffende anders überlegen. Wer immer noch glaubt, lineares Fernsehen wird in zehn Jahren noch existieren, hat die letzten zehn Jahre gnadenlos ignoriert.

Man kann nur hoffen, dass das alles eher Spaß ist, was viele vorgeben zu glauben und sie sich einfach nicht in die Karten schauen möchten. Ansonsten wird das für alle ein großer Knall in den kommenden Jahren.

Interview 2.0

Spätestens jetzt sollte sich jede Pressestelle, jeder selbsternannte oder auch ausgewiesene Experte Gedanken machen. Die Tagesschau – das Nachrichten-Flagschiff der ARD – schaltet um 20.00 Uhr einen Korrespondenten via live Skype.

So geschenen am Montag, 4. Oktober 2010 mit Markus Gürne aus Neu-Dehli.

Das ist kostengünstig, qualitativ absolut in Ordnung für eine erste Einschätzung zur Lage, unkompliziert und in vielen Gegenden stabil machbar.

Das Infoprogramm EinsExtra nutzt diese Möglichkeit regelmäßig um Korrespondenten kostengünstig ins Programm zu scahlten.

Dann aber ruft man bei der ein oder anderen Pressestelle an, und bekommt weder ein Bild noch eine Tonqualität, die über das normale Telefon hinausgeht. Das ist schade und verschenkt.

Jeder Hörfunk-, Radio- und Internetjournalist ist dankbar für eine qualitativ einwandfreie, kostengünstige Leitung zu jeglichen Experten in der ganzen Welt. Oftmals wird dann auf den zurückgegriffen, der in der Nähe ist und sich in ein Regionalstudio setzen kann.

Dabei ist die Anschaffung der Technik und Software günstig und eine einmalige Investition.

Wer einen Mac besitzt, hat schon eine qualitativ gute Webcam. Skype ist kostenlos, die Installation schnell und unkompliziert.

Selbst qualitativ hochwertige HD-Webcams sind mittlerweile günstig (ab 40 Euro), Mikrofone sind oft eingebaut. Falls nicht: Ansteckmikros kosten nicht die Welt.

Mittlerweile sollte jede Pressestelle mit dieser Technik ausgestattet sein. Selbst ein kleines TV-Studio für Live-Schalten in hoher Qualität einzurichten, ist kein Problem und kostet weit unter 2.000 Euro samt Kamera, Streaminglaptop und einer weißen Wand mit Logo im Hintergrund.

In meiner Zeit bei ARD-Aktuell war es immer wieder frustrierend, wenn die gewünschten Gesprächspartner nicht schaltbar waren. Teilweise war es zeitlich nicht möglich in ein nahgelegenes Regionalstudio zu kommen, ein ander Mal war ein Kabel für die Webcam nicht vorhanden. Oftmals musste auf Gesprächspartner zurückgegriffen werden, die nicht immer allererste Wahl waren (wobei sie qualitativ natürlich weiterhin den Ansprüchen voll genügten).

Wir konnten einfacher nach Afrika schalten, da ein Student dort mit Skype ausgestattet war als zu einem Professor in Norddeutschland.

Das als Anregung.

Apples schlummernde Revolution

“Apple TV ist ein Hobby”, so Tim Cook, COO von Apple. Aber Apple gibt den Leuten seit fast drei Jahren die perfekte Fernbedienung in die Hand um die nächste Revolution zu starten.

Hybrid-Fernseher, die auch online gehen können, sind in verschiedenen Formen ein Trend. Ob Widget-gesteuerte Lösungen, HBBTV oder HD Videotext. Das Internet soll auch auf das Gerät kommen vor dem die Deutschen im Schnitt immer noch die meiste Zeit verbringen. Die Vorteile sind klar: YouTube, RTLNow, die ARD Mediathek und viele mehr können so auf der großen Glotze von der Couch aus genossen werden.

Es gibt nur ein Problem: unterschiedliche Darstellungsformate und es wird ein neues Gerät benötigt. Dabei hat doch gerade halb Deutschland auf HD umgerüstet.

Google arbeitet laut dem Wall Street Journal an einer TV-Box, die jeden Fernseher online bringen soll. Mit Chrome OS oder Android stehen die passendenen Betriebssysteme schon bereit. Nur das Bedienelement ist nicht geklärt. Mit Tastatur auf der Couch sitzen? Das wäre nicht sonderlich komfortabel.

Apple ist deutlich weiter – und kaum einer merkt welche Revolution in Apple TV schlummert.

Schon jetzt bietet die kleine Box Apple TV unzählige On-Demand-Highlights über iTunes. Der Zugriff ist mit der kleinen Remote-Control von Apple schon relativ komfortabel. Weiterhin bleibt die gezielte Eingabe von Text und das freie Surfen im Netz verschlossen. Dafür hatte auch Apple noch keine komfortable Lösung.

Mit dem iPod Touch, dem iPhone und dem iPad hat Apple ganz nebenbei die perfekte Fernbedienungen für den Apple TV erschaffen. Und eine Armada an Medienkonzernen stellt mittlerweile Inhalte bereit, die auch auf einem großen Fernseher wirken würden: Videos, Livestreams, großflächige Bildershows. Was auf dem iPad funktioniert, wird auch problemlos auf einem großen und auch alten, kleineren Fernseher funktionieren. (Von Spielen mal ganz abgesehen)

Die Inhalte sind da, die Bedienungseinheit für ein apple-gewohntes Bedienungsgefühl ist da, das Gerät gibt es seit Jahren. Und der Vorteil: die Konsumenten können jeden Fernseher nutzen.

Apple braucht gar nicht so viel zu erklären. Sie müssen nur noch alle iPod-touch-, iPhone- und iPad-Nutzer in kurzen Spots erklären wie sie mit diesen Geräten ihre Fernseher aufpimpen. Die Weichen sind längst gestellt.

Nachtrag: Techcrunch stößt in eine ähnliche Richtung.

Dauerverarschefernsehen

Fernsehserien halten sich größtenteils an ein Script. Beim Tatort ist das so, bei Alarm für Cobra 11 auch. Irgendwann hatten die Fernsehsender allerdings immer weniger Geld und sie konnten sich keine ausgebildeten Schauspieler mehr leisten.

Dazu kam noch ein weiteres Phänomen: Reality-Doku-Soaps brachten Quote. Und waren günstig.

Leider ist die Realität manchmal sehr langweilig. Deshalb hilft die Produktionsfirma gerne nach. Mit einem festen Script. Dann braucht man das Team nur noch zum Abdrehen der vorgeschriebenen Szenen. Das spart Zeit und Geld. Und die Quote stimmt im Zweifel auch.

Zur Zeit wird über dieses Thema viel geschrieben, aber wenig diskutiert. Hier eine Übersicht der Artikel in der vergangenen Zeit:

Einige Foreneinträge im Internet zeigen sehr deutlich, dass einige Zuschauer nicht genau wissen, was gefakt und was echt ist.

RTL behauptet dagegen gegenüber BILD.de:

„Die Sendungen sind im Abspann klar als fiktive Stoffe gekennzeichnet.“ (RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer)

Damit endlich mal diskutiert wird, hier zwei Vorschläge wie so etwas deutlich gemacht werden könnte:

Screenshot der Sendung "Verdachtsfälle" bei RTL - Quelle: rtlnow.de

Screenshot der Sendung "Verdachtsfälle" bei RTL - Quelle: rtlnow.de

Screenshot der Sendung "Verdachtsfälle" bei RTL - Quelle: rtlnow.de

Screenshot der Sendung "Verdachtsfälle" bei RTL - Quelle: rtlnow.de