Tatsächlich erreichen mich nun eure Ideen. Dafür braucht es Platz. Hier ist er. Postet sie, packt eure Flattr-ID dazu und genießt auch etwas vom Fame dieses kommerziell absolut nicht erfolgreichen Blogs.
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Der Sommer hat sich bisher ja noch nicht von seiner besten Seite gezeigt. Gestern war jedoch ein Tag, den durchaus als sommerlich bezeichnen konnte. Und weil die To-Do-Liste eigentlich lang genug ist, gab es nichts Besseres als einfach mal abzuschalten und sich einen freien Nachmittag im Freibad zu gönnen. Freibäder sind ja eine tolle Sache, doch was mich auch schon als Kind immer gestört hat, ist das lästige eincremen, bevor man das erste Mal ins Wasser springen kann.
Mit der Entdeckung der Spray-Funktion an Sonnencreme-Flaschen wurde ja schon einiges erreicht. Unsere neuste ist nicht einmal mehr fettend, was es durchaus möglich macht danach ein Buch zu lesen, ohne dies beim nächsten Anblick nur noch angewidert entsorgen zu wollen. Auch die Flasche selbst ist nun nicht mehr nach jedem eincremen selbst am besten vor Sonneneinstrahlung geschützt.
Wäre es nicht möglich eine Art „Sonnencreme-Dusche“ in Freibädern aufzustellen? Ich könnte dann davor kurz auswählen, welchen Sonnenschutz ich wünsche, würde mich darunter stellen und bekäme fein dosiert genau die richtige Menge Sonnencreme aufgesprüht. Ähnlich wie bei Selbstbräunern. Natürlich müssten die Düsen sehr fein justierbar sein, um beispielsweise nicht Haare der Badegäste zu besprühen. Der ganze Prozess wäre nach einer halben Minute abgeschlossen und Handabdrücken auf dem Rücken endlich Einhalt geboten. Der Flirtfaktor des gegenseitigen Rückeincremens würde natürlich auch wegfallen, aber wer weiß – vielleicht kann man sich ja die Handhabung der Sprüheinstellung erklären.
Kontobewegungen per Email
Seit einiger Zeit habe ich das Problem, dass die mir zugesandten Kontoauszüge ab und an aus unserem Briefkasten verschwinden – sehr ärgerlich. Hinzu kommt, dass unser Briefkasten nicht wettergeschützt ist. Wenn es mal wieder richtig regnet und der Briefträger halbherzig die Papierumschläge in den Briefschlitz gestopft hat – sind unsere Briefe und somit auch die Kontoauszüge leichte Beute für Neugierige sowie Wind und Wetter.
Dies brachte mich schon vor einiger Zeit auf den Gedanken, wie schön es doch wäre, wenn meine Bank bei jeder Transaktion auf meinem Konto eine kurze Email und/oder SMS an mich senden könnte. Einige Direktbanken bieten es wohl schon an, dass der komplette Kontoauszug einmal im Monat per Email geliefert wird – aber eine kurze Email/SMS bei durchgeführter Transaktion auf dem Bankkonto habe ich meines Wissens noch nicht gesehen.
Dabei hätte dieser Service für beide Seiten einige Vorteile. Kunden könnten schneller reagieren, wenn sie eine auffällige Transaktion erkennen. Kunden, die ihren Kontoauszug nur halbherzig kontrollieren, würden wahrscheinlich des öfteren mal überprüfen, was eigentlich so abgebucht wird. Für die Bank hat dies den Vorteil, dass Falschbuchungen schneller erkannt werden, Kunden können direkt auf evtl. Missbrauch aufmerksam machen. Auch bei beauftragtem Bankeinzug durch einen Einkauf bei einem Online-Shop würde man sofort benachrichtigt werden und hätte die Möglichkeit dies umgehend zu kontrollieren. Und wer weiß, in einigen Fällen würde sogar der Umgang mit dem lieben Geld ein wenig trainiert, da jede Abbuchung mit einer Email/SMS quittiert würde.
Wie ich letzte Woche erfahren habe, bietet die Deutsche Bank einen Service an, der einem eine SMS sendet, wenn verdächtige Transaktionen von der Kreditkarte abgebucht werden. Ich denke dieser Schritt geht in die richtige Richtung – aber wer bitte entscheidet hier welche Transaktionen „verdächtig“ erscheinen. Warum nicht jede Transaktion als SMS oder Email senden.
Paketzustellung mit GPS Tracking
Neulich war es wieder einmal so weit, ein Paket war in der Zustellung und auf dem Weg zu mir. Laut Tracking auf der Internetseite des Zustellers konnte ich sehen, dass mein Paket am Morgen in das Zustellfahrzeug verladen wurde und noch am gleichen Tag – sollte es nicht anfangen zu schneien oder ein Vulkan ausbrechen – bei mir zu Hause ankommen soll.
Ich habe mein Büro zu Hause und bin eigentlich auch immer am Tag der Zustellung dort anzutreffen. Trotzdem kann es natürlich vorkommen, dass ich an diesem Tag mal kurz das Haus verlassen muss oder evtl. anderweitig nicht die Tür öffnen kann (Telefon, Toilette, Duschen etc.) und schon ist das Paket verloren, wenn ich den Paketzusteller verpasst habe. Im günstigsten Fall ist das Paket dann beim Nachbarn – im schlimmsten Fall grinst mir im Briefkasten eine Abholkarte entgegen und ich darf zur Post laufen – natürlich nicht am selben Tag – warum auch immer.
Meine Idee: Zustellfahrzeuge mit einem GPS Tracker ausrüsten. Somit könnte ich den Zeitpunkt der Zustellung anhand der auf einer Karte angezeigten Position des Zustellfahrzeuges zumindest einigermaßen grob einschätzen. Das Zustellunternehmen könnte somit auch dem Kunden einen ungefähren Zeitrahmen der Zustellung auf der Internetseite anzeigen oder eine Email/SMS versenden. Denkbar sind drei Zustell-Zeitzonen: rot, gelb und grün. Rot bedeutet hierbei, dass ich auf jeden Fall in der nächsten halben Stunde zu Hause bleiben sollte – da eine Zustellung unmittelbar bevorsteht. Gelb könnte bedeuten, dass ich bis zu zwei Stunden Zeit habe und grün evtl. bis zu sechs Stunden – bis die Lieferung an der Haustür eintrifft. Bin ich also in Phase rot mit meiner Bestellung – sollte ich besser nicht zum Supermarkt gehen – denn es ist sehr wahrscheinlich, dass ich mein Paket verpassen werde.
Zusätzlich könnte das System mit der Zeit anhand der erfassten Daten automatisch lernen und so verbessert werden. Gleicht das System den endgültigen Zustellzeitpunkt mit der Drei-Zonen-Vorhersage im Nachhinein ab, können evtl. Fehler in der Vorhersage für zukünftige Lieferungen korrigiert werden. Sicherlich könnte es auch möglich sein die Wettervorhersage und Straßenverhältnisse und die damit evtl. verbundene Wartezeit mit einzurechnen. Wir wollen nur nicht hoffen, dass die Zustellung eines Paketes dann doppelt so teuer wird.