How To Videos #176 //1000.Ideen

es gibt unzählige “how to”-Videos. Also Erklärungen in Videoform. Darunter “Wie schließe ich eine Waschmaschine an?”, “Welches Futter kann ich meinem Terrier empfehlen” und “Pferd – eine Reitanleitung”.

Aber es gibt keine “How To Be A Good Mom” oder “How To Be A Good Dad” Videos. Erklärungen wie ich ein Baumhaus baue, welche Spiele ich mit meiner Tochter als Vater spielen kann, die nichts mit Puppen zu tun haben und wie ich Lebensmittelfarbe am besten unter diesen winzig kleinen Fingernägeln wieder hervorbringe. Okay – vielleicht auch etwas ernsteres “Wie erkläre ich meinen Kindern, dass Oma sehr krank ist?” oder “Wie bringe ich meinen Kindern bei das Humpi, unser Terrier tot ist?”.

Disclaimer: nein, ich bin nicht schwanger.

Suche auf Smartphones massiv erweitern #175 //1000.Ideen

Seit fast zehn Jahren ist Google nun die Quelle unserer Informationen im täglichen Leben sobald wir das Internet benutzen.

Im Hintergrund ändern sich jedoch zwei fundamentale Dinge:

1. Google kommt an viele Informationen nicht heran. Dazu zählen zum Beispiel Informationen, die nur innerhalb von Applikationen abrufbar sind oder Netzwerke, die sich vor Google abschotten.

2. Immer mehr Menschen erfragen Informationen mit ihrer Stimme. Und Menschen, die Zugriff auf ein hochentwickeltes Spracherkennungssystem wie die US-Version von SIRI haben, lieben diese Funktion. Wer es also schafft mit Hilfe dieses Services Informationen darzustellen, hat einen großen Vorteil.

Bleiben wir beim iPhone. Die Suchfunktion ist immens beschränkt. Ich finde beispielsweise Informationen aus meinen Mails, Kontakten, Terminen, dazu meine Musik und meine Apps. Bisher kann ich aber nicht in Apps “hineinschauen”.

Ein Beispiel: habe ich eine Musikflatrate bei Rdio oder Spotify sollten auch die Songs in der Suche angezeigt werden, die ich dort verfügbar habe. Und das sind rein theoretisch ganze 16 Mio. Songs (bei Spotify). Auf diese habe ich direkten Zugriff selbst wenn ich kein Abo abgeschlossen habe.

Noch spannender wird eine solche Integration in Siri.

Ich sage nur noch “Spiel mir die neue von Lady Gaga” und Siri entscheidet selbst ob ich sie aus meiner iTunes-Bibliothek oder von Spotify bekomme. Vor allem im Auto wird das sehr interessant.

Verkehrsschilder weg //1000.Ideen #174

Die größte Sparaktion in der Geschichte der Bundesrepublik.

Verkehrsschilder werden sofort entfernt. Zuerst auf Autobahnen, später auf Bundesstraßen, zuletzt im großen Rest.

Stattdessen fließen die eingesparten Gelder zum Teil in die Subventionierung von Navigationssystemen. Jeder, der ein Auto besitzt, bekommt ein Navi im Wert von 100 Euro – wer ein besseres haben möchte, muss den Differenzbetrag selbst tragen.

Dort sind alle Straßenschilder eingezeichnet. Per neuer Scheibentechnik werden die Schilder in die Frontscheibe projeziert, so dass der Fahrer nicht permenant aufs Navi glotzen muss.

Laut ADAC verursacht ein einziges Verkehrsschild 350 Euro Kosten im Jahr. Ihr braucht ja nur mal auszurechnen, was ein Abschnitt Autobahn oder Bundesstraße im Jahr allein wegen der Verkehrsschilder kostet.

Somit können Straßenschilder auch tagesaktuell angepasst werden. Deutet sich irgendwo ein Stau an, werden einfach viele Kilometer vorher Schilder mit Tempolimits “aufgestellt”. Der Verkehr kann so deutlich besser koordiniert werden.

Ihr lacht, das wird eh so kommen.

Hotelempfang abschaffen //1000.Ideen #173

Wer braucht schon noch einen Hotelempfang?

Das lässt sich doch alles über eine App erledigen. Die Buchung funktioniert schon jetzt automatisch über das Netz.

In der App erfahre ich welches Zimmer ich zugewiesen bekommen habe, der Türcode steht ebenfalls in der App. Bezahlt wird ebenfalls per App. Dort kann ich auch Zusatzinformationen abfragen, meine Daten eintragen und pflegen, ein Taxi bestellen oder Essen aus dem Restaurant bestellen.

Apple ID als LogIn für deinen Mac //1000.Ideen #172

Ich glaube wir werden in einer der kommenden Mac OS X Versionen folgendes sehen: der LogIn Bildschirm wird aus Benutzernamen und Passwort bestehen.

Der Benutzername ist dann die Apple ID.

Von da an kann ich mich an jeden Mac dieser Welt mit meiner ID anmelden, habe Zugriff auf meine Daten, Videos, Musik und Fotos und ich kann aus dem App Store temporär bestimmte Programme installieren. Alles gespeichert in iCloud.

Logge ich mich aus, verschwindet es alles wieder vom lokalen Rechner.

Apples AirPlay für Fernsehhersteller //1000.Ideen #171

Jeder rechnet mit einem iTV von Apple. Ein grandioses Stück Fernseher für die Wand im Wohnzimmer. Slick, sexy, einfach in der Bedienung.

Persönlich rechne ich nicht damit. Es ist wahnsinnig kompliziert einen weltweit standardisierten Fernseher herzustellen, die Anforderungen und unterschiedlichen Größen machen es schwer eine große Rolle mit einer hohen Gewinnmarge zu spielen. Und Apple TV – diese kleine Box – ist günstig, funktioniert mit jedem HD-Fernseher und ist extrem komfortabel in der Bedienung.

Im Sommer wird Apple TV noch interessanter: mit Hilfe des neuen Betriebssystems Mountain Lion können Inhalte direkt vom Bildschirm des MacBooks auf den Fernseher gebeamt werden (mit dem iPad geht das schon jetzt).

Das heißt: alles was sich auf einem MacBook anschauen lässt, alles was ein Browser darstellen kann, jede Mediathek dieser Welt, alles was mein Laptop-Monitor anzeigen kann, ist auf dem Fernseher darstellbar.

Das heißt: eine Seite wie kino.to wäre plötzlich problemlos auf einem HD-Fernseher anzuschauen. Tab-Browsing, Präsentationen, Slideshows, Bildbearbeitung – einfach alles. Für Büros erschließen sich ganz neue Möglichkeiten, für das eigene Wohnzimmer ebenfalls. Wer braucht dann noch einen Fernsehsender wenn sämtliche On Demand Angebote, die es bisher im Netz gibt, plötzlich auch auf dem Fernsehgerät zu empfangen sind?

Es gibt eine Statistik, die zeigt, dass das Live TV auf dem Laptop gegenüber On Demand TV extrem schlecht dasteht. Diese Statistik lässt sich ab dem Sommer für Mac Besitzer auch auf den Fernseher übertragen.

Das ist alles nichts Neues. Meine Idee ist folgende: AirPlay – die Technologie mit der Apple Inhalte eines iOS Geräts auf ein anderes streamt – ist jetzt schon als freie Technologie für Hersteller von Soundboxen erhältlich. Wir hatten einige Zeit so eine in der Küche – das führte dazu, dass wir Webradio übers iPhone gehört haben und die Küche mit einem glasklaren Sound versorgt haben – eine tolle Zeit (bis die Box defekt war – der Hersteller ist mir entfallen – ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen).

Wenn wir diesen Gedanken auf Video – also Fernsehgeräte übertragen – wäre das absolut sinnvoll. Fernsehhersteller könnten so AirPlay lizensieren und das Bild vom iPhone, iPad und MacBook empfangen. Apple müsste also gar keinen eigenen Fernseher herstellen.

Es würde Sinn machen, es wäre simpel und Apple müsste nicht in den hart umkämpften und innovationsgetriebenen Markt um TV-Geräte einsteigen. Jeder kauft sich das Gerät mit dem er glücklich ist und beamt die Inhalte des iPads, iPhones oder MacBooks einfach auf seinen Fernseher. Apple müsste so nicht mal mehr Apple TVs verkaufen.

Was meint ihr?

Facetime-Anrufbeantworter #170 //1000.Ideen

Relativ simpel – geht bei Facetime auf dem iPad, iPhone, iPod touch oder Mac niemand ran, kann man eine 20 Sekunden dauernde Videonachricht aufnehmen, die direkt per iMessage verschickt wird.

#184 – 188 Bedienungsanleitungen 2.0 //1000.Ideen

Ich glaube, dass Geräteanleitungen – für die Waschmaschine, den neuen Fernseher, das neue Fahrrad oder auch die Keksbackmaschine – in analoger Form vollkommen sinnfrei und absolut 60er sind.

Das geht besser!

#1 Anleitungen als App

Digital im App Store, bei Google Play oder im Market Place (Windows Phone) hinterlegt, finde ich jede Anleitung zum direkten Download. Ich benötige nur eine Gerätenummer und schon wird die richtige Anleitung auffindbar und herunterladbar. Simpel, einfach und immer verfügbar.

#2 Videoanleitungen

Produkte sind hochkomplex. Eine Keksbackmaschine ist ein kleines Atomkraftwerk in der Küche. Es kann viel, soll aber eigentlich nur zwei Funktionen perfekt beherrschen, die es aber erst in stundenlanger Kleinarbeit zu entdecken gilt. Deshalb: zehn kleine Keksbackmaschinen-Bedienvideos bei YouTube und fertig.

#3 Anleitungen als 3D-Animationen in HTML5 für Touchscreens

Wie geil wäre das? Die Keksbackmaschine hat eine kleine Domain (http://bit.ly/keksbackmaschine). Steuer ich auf meinem Tablet diese Domain an, erscheint ein 3D-Modell der Keksbackmaschine vor mir und ich kann sie drehen, in die Maschine reinzoomen und bekomme Infos zu den einzelnen Bauteilen und Funktionen angezeigt. Schritt für Schritt werde ich durch die Grundfunktionen geführt.

#4 Augmented Reality mit Hilfestellungen

Eine Augmented Reality App erkennt meine Keksbackmaschine und blendet an der korrekten Stelle Hinweise ein. Da wird der On/Off-Knopf markiert, die Einfüllöffnung für das Mehl usw. Ich kann nun der App sagen, dass ich einen Keks backen möchte, halte die Kamera meines Handys auf die Keksbackmaschine und die App zeigt mir den ersten Schritt an und geht dann Schritt für Schritt mit mir durch den Prozess des Kekse backens. I Like.

#5 Open-Support-Community

Das ist ganz geil: es gibt unzählige Support-Foren auf dieser Welt. Es gibt aber keinen zentralen Zusammenschluss. Sozusagen eine Datenbank für Geräteprobleme. Es wäre doch total geil, wenn es eine Art offene Support-Community geben würde. Diese könnte dann überall dort eingebunden werden, wo das Produkt bestellt werden kann oder besprochen wird. Ja, ich weiß: Jedes Produkt braucht eine eindeutige Kennungs-ID, damit die Supportfragen und -antworten korrekt zugeordnet werden können. Aber Amazon macht das ja schon.

Die All-In-One Umkleide 2012 //1000.Ideen #169

Tag.

Seit wenigen Wochen bin ich Mitglied in einem Fitnessstudio. Für 16 Euro im Monat kann man nichts falsch machen – und nein, es ist nicht McFit.

Das nervige: Umkleiden und Duschen existieren getrennt voneinander. Das ist natürlich quatsch. Viel logischer wäre es, könnte mich direkt in der Umkleide duschen.

Dabei gibt es jedoch das Problem der nassen Füße. Deshalb wird ein kleines Zwischenpodest in die Tür integriert, das sich von innen herunterklappen lässt. Darauf kann ich mich stellen, um mit trockenen Füßen in meine Socken zu schlüfen.

Die Klamotten kann ich in ein Netz legen, das ich samt Seilwinde nach oben ziehen kann, damit die Klamotten nicht nass werden während ich Dusche.

Außerdem sind fahrradtaschenartige Beutel in der Innenseite angebracht in die ich während des Duschvorgangs Utensilien und Schuhe stopfen kann, die ebenfalls vor Nässe geschützt sind. Während der Duschkopf Wasser abgibt, ist der Fön blockiert und lässt sich nicht anschalten (Vorsorge!).

Das wäre doch was :-)