Fernsehserien halten sich größtenteils an ein Script. Beim Tatort ist das so, bei Alarm für Cobra 11 auch. Irgendwann hatten die Fernsehsender allerdings immer weniger Geld und sie konnten sich keine ausgebildeten Schauspieler mehr leisten.
Dazu kam noch ein weiteres Phänomen: Reality-Doku-Soaps brachten Quote. Und waren günstig.
Leider ist die Realität manchmal sehr langweilig. Deshalb hilft die Produktionsfirma gerne nach. Mit einem festen Script. Dann braucht man das Team nur noch zum Abdrehen der vorgeschriebenen Szenen. Das spart Zeit und Geld. Und die Quote stimmt im Zweifel auch.
Zur Zeit wird über dieses Thema viel geschrieben, aber wenig diskutiert. Hier eine Übersicht der Artikel in der vergangenen Zeit:
- DWDL.de zur falschen Millionärinnen-Villa bei RTL Punkt 12
- Das FAZ-Fernsehblog zu den Problemen mit Restaurant-Testern
- DWDL.de zur den Quoten-Erfolgen der Fake-Formate
- Die Berliner Zeitung über eine Casting-Agentur für Reality-Formate
Einige Foreneinträge im Internet zeigen sehr deutlich, dass einige Zuschauer nicht genau wissen, was gefakt und was echt ist.
RTL behauptet dagegen gegenüber BILD.de:
„Die Sendungen sind im Abspann klar als fiktive Stoffe gekennzeichnet.“ (RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer)
Damit endlich mal diskutiert wird, hier zwei Vorschläge wie so etwas deutlich gemacht werden könnte:

