Desperate iPad-Verlage

Viele kritisieren die unkritische Berichterstattung verschiedener Verlagshäuser bezüglich des iPads. Ein Höhepunkt ist der aktuelle Text auf bild.de.

Axel-Springer-Vorstand Dr. Andreas Wiele findet viele schöne Worte:

“Wow, ist das dünn! Wow, ist der Bildschirm brillant!”

“Als ich es endlich in der Hand halte, merke ich: Es ist noch leichter
und schlanker als gedacht!”

“Navigieren, drehen, schieben, vergrößern mit den Fingern – alles geht
kinderleicht.”

Nun ist das sicherlich keine Überraschung. Schließlich hofft der Springer-Verlag auf neue Käufer seiner Apps für BILD, B.Z. und WELT. Jeder potentielle iPad-Käufer ist auch ein potentieller, neuer
BILD-Leser. Da verliert man lieber kein kritisches Wort.

Und auf dem großen Display machen die PDF-Dateien der BILD des kommenden Tages wahrscheinlich wirklich mehr Sinn.

Dieses Phänomen wird Apple weltweit begegnen. Die PR-Maschine wird also noch besser laufen als je zuvor.

Objektiver hab ich es bei N-JOY und NDR Info versucht.

Max Scheer (www.rutiso.net) twittert ganz gekonnt: “Sie wollen es zum VolksPad machen”

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