Die All-In-One Umkleide 2012 //1000.Ideen #169

Tag.

Seit wenigen Wochen bin ich Mitglied in einem Fitnessstudio. Für 16 Euro im Monat kann man nichts falsch machen – und nein, es ist nicht McFit.

Das nervige: Umkleiden und Duschen existieren getrennt voneinander. Das ist natürlich quatsch. Viel logischer wäre es, könnte mich direkt in der Umkleide duschen.

Dabei gibt es jedoch das Problem der nassen Füße. Deshalb wird ein kleines Zwischenpodest in die Tür integriert, das sich von innen herunterklappen lässt. Darauf kann ich mich stellen, um mit trockenen Füßen in meine Socken zu schlüfen.

Die Klamotten kann ich in ein Netz legen, das ich samt Seilwinde nach oben ziehen kann, damit die Klamotten nicht nass werden während ich Dusche.

Außerdem sind fahrradtaschenartige Beutel in der Innenseite angebracht in die ich während des Duschvorgangs Utensilien und Schuhe stopfen kann, die ebenfalls vor Nässe geschützt sind. Während der Duschkopf Wasser abgibt, ist der Fön blockiert und lässt sich nicht anschalten (Vorsorge!).

Das wäre doch was :-)

Trinkspiel mit Babbel Fremdsprachen App fürs iPhone #166 ////1000.Ideen

Kurz zum Hintergrund: mit der Babbel Fremdsprachen App kann man verschiedene Fremdsprachen lernen. Ein essenzieller Bestandteil der App ist der Listen & Repeat Part.

Babbel quatscht ein Wort vor “The Milk”, man selbst spricht es nach und entweder wird man zum nächsten Wort durchgelassen (Erfolg) oder muss wiederholen.

Das Spiel geht nun so: das Handy wandert reihum. Babbel spielt ein Wort vor, der aktuelle Handyhalter spricht nach. Bei Erfolg wird das Handy weitergereicht. Bei Misserfolg (Wiederholung des Wortes) muss ein Kurzer getrunken werden. Bei mehreren Misserfolgen in Reihe sinken die Erfolgschancen deutlich.

!DISCLAIMER!

Bisher noch nicht gespielt. Nur für über 18jährige geeignete. Trinkspiele sind absoluter Blödsinn. Es geht nicht um Nachahmung – nur um die Idee.

iWorld – das Apple-Facebook #156 – #165 //1000.Ideen

Es ist Zeit iCloud etwas größer zu denken.

Apple hat bisher im großen Bereich “Social” scheinbar wenig geleistet. Es fällt einem vor allem das Social Music Network PING ein – ein Dienst innerhalb von iTunes, der zumindest in meinem Onlineleben keine Relevanz hat.

Aber Apple hat mit iCloud und iOS die Chance einen massiven Facebook-Konkurrenten aufzubauen. Schon jetzt bietet das Apple Universum mit Ping und Game Center kleine Mini-Social-Networks, die sich bisher auf wenige Funktionen beschränken.

Aber mal Schritt für Schritt.

1. Messaging: mit iMessage und Facetime gehören jetzt schon zwei komplexe und mächtige Kommunikationstools zum Apple Universum. Diese gehören in die iCloud integriert. Ich möchte auch von meinem Büro-Rechner kurz auf meine iMessages und Facetime-Funktionen zugreifen. Sollte im Sommer 2012 MobileMe gänzlich in iCloud aufgehen, gibt es auch wieder eine E-Mail-Adresse und ein E-Mail Postfach für Apple-Jünger.

2. Sharing: Apple sollte – kurz und gut – Twitter komplett aufkaufen und als Social OS in iOS integrieren.

3. Freunde: das Apple Adressbuch ist jetzt schon plattformübergreifend zugänglich. Es wäre die Basis der Verbindungen. In diesem Adressbuch lassen sich Nutzer in Gruppen/Kreise einteilen.

4. Events: Auch der Apple Kalender wird schon jetzt plattformübegreifend synchronisiert. Spannend wäre es, ließen sich Events teilen und öffentlich zugänglich machen.

5. Videos und Fotos: mit dem Fotostream ist ein erster Schritt gemacht. Er sollte weiter ausgebaut und um Videos erweitert werden. Über die Kontakte könnten dann einzelne Videos, Alben oder Fotos einzelnen Personen oder ganzen Gruppen bereitgestellt werden.

6. Social Stream: Mit Ping gibt es einen Anfang, der sich bis heute auf Musik beschränkt. TV-Serien, Filme, Bücher – alles, was es im iTunes Store gibt, ließe sich teilen, bewerten, kommentieren, empfehlen oder würde einen Eintrag in meinem Social Stream hinterlassen (“Robert Kindermann schaut gerade Ice Age 3″). Über Twitter als Social OS würden auch externe Inhalte den Weg in meinen Social Stream finden.

7. Games: mit dem App Store in Verbindung mit iClouds Dokumente & Daten Speicher wäre es problemlos möglich Spiele plattformübergreifend anzubieten und weiterzuspielen. Game Center ist jetzt schon ein Mini-Social-Network, das sehr beschränkt ist. Ein Ausbau erscheint nur logisch.

8. Fan/Produkt-Pages: hier arbeitet Apple mit iAds an einer neuen Interpretation von Web-Marketing und Interaktion mit einem Produkt. Durch den Zusammenfluss an Informationen über einzelne Nutzer weiß Apple welche Marken und Produkte präsentiert werden können. Hier können ganz neue Ansätze entstehen. Zusammen mit den Twitter-Profilen von Brands wäre eine Versorgung der Firmen und Marken gegeben.

9. TV: in der Kombination mit Apple TV würde auch der Fernseher Ausspielfläche für das Social Network. Die Interaktionsmöglichkeiten wären immens. Facebook löst es in eine andere Richtung und lässt einzelne Teile von Facebook in TV Apps einbinden. Apple könnte wieder den genau entgegen gesetzten Weg gehen und einzelne TV-Inhalte in sein Social OS und iOS einbinden.

10. Killer-Feature: iWorld – die Tür zum ersten, echten Personal- & Business-Social-Netzwerk. Facebook wird derzeit nur im privaten Bereich genutzt. Google+ und Google Apps arbeiten nur spärlich zusammen. Sollte iWork in den nächsten Monaten in iCloud aufgehen, wären alle relevanten Office Anwendungen in der Cloud verfügbar. Unzählige Apps auf Tablet und iPhone sind jetzt schon business-intern driven - das heißt sie werden innerhalb einer Firma genutzt. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt.

iWorld wäre der nächste, logische Schritt für iCloud.

Neun YouTube Marketing-Kampagnen mit Service-Charakter #145 – #153 //1000.Ideen

Das Produkt mit Content zu verbinden und nicht nur einfach anzupreisen. DAS ist die große Kunst im Netz.

Hier sind neun Ideen für neun verschiedene Branchen. Für mehr relevanten Video-Content.

  1. Baumärkte können Anleitungen bei YouTube posten. “Wie schließe ich eine Waschmaschine an?” – “Wie dübel ich das Brett in die Wand?” – “Wie bessere ich Holzschäden aus?”
  2. Bionade können Yoga-Videos posten. Oder autogenes Training.
  3. Fitnessketten können Übungen für zu Hause ins Netz stellen
  4. Ikea kann seine Montageanleitungen als Film ins Netz stellen (“Billy in sechs Minuten aufbauen”) – oder sie zeigen wie Räume sensationell dekorativ eingerichtet werden
  5. Seramis kann Gartentipps geben.
  6. Canon kann einen Online-Fotokurs anbieten.
  7. ATU erklärt, welche Vorkehrungen ich vor dem Winter unternehmen muss – und was ich davon wie selber machen kann.
  8. Thalia kann einen Onlinekurs “Mein erstes Buch” anbieten.
  9. Und Pelikan zeigt wie man wunderbar als Anfänger zeichnen kann.

Live-Fernsehen ohne Langeweile #143 //1000.Ideen

Schaue gerade die zweite Battle-Show von The Voice. Unheimlich langweilig, bis auf die Performances. Diese ganzen uninteressanten Einspieler zwischen den Live-Performances sind sicherlich ein Abschalter für viele. Die Quoten werden morgen nicht so gut ausfallen wie bei den Blind Auditions.

Also brauchen wir eine Alternative. Und zwar zum Zeitpunkt von potentiell langweiligen Strecken.

Die Show läuft, dramaturgisch unterschiedliche Elemente wechseln sich ab. Sobald der Switch zu einem neuen Sendeelement kommt, wird mir über Split-Screen eine Alternative angeboten. Ich habe ja eh die Möglichkeit schnell zu RTL umzuschalten. Seid euch sicher: ich werde sie nutzen.

Am Beispiel von The Voice: Live-Performance endet. Entscheidung wer das Battle gewonnen hat. Jetzt kommt also wieder ein langweiliger Teil. Im Split-Screen wird mir aber angeboten die beiden Performances der beiden nächsten Kandidaten noch mal anzuschauen. Nehme ich diese Möglichkeit wahr, wandert das Hauptbild der Show in eine obere Ecke und der Countdown läuft runter bis zum nächsten Show-Element (dann der Liveperformance). Ich schalte also nicht zu RTL sondern bleibe in der The Voice Welt.

Sensationell.